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Frohes Neues!

Ein Ausblick auf die zweite Hälfte der Spielzeit 2012/13

Weltuntergang, Weihnachten und Silvester haben wir – und ihr hoffentlich auch – gut überstanden, also kann ein Ausblick auf die kommenden Monate gewagt werden. Bis zur Sommerpause haben wir uns noch einiges vorgenommen. Es stehen diverse Festivals und Premieren auf dem Programm.

Die erste Premiere des neuen Jahres ist schon nächste Woche: die BUSC zeigt ab dem 16. Januar ihre Winterproduktion „Measure for Measure“ und verlegt dabei den Shakespeare-Klassiker in den Wilden Westen. Sheriffs, Halunken und Cowboys bestimmen die Szenerie.

 

 

 

Ende Januar richtet das Theater im Ballsaal zum vierten Mal das Internationale Bonner Tanzsolo Festival aus und wir sind in diesem Jahr wieder als Partner und zweiter Spielort dabei. Jean-Marc Heim aus der Schweiz, Lutz Förster, der langjährige Wegbegleiter Pina Bauschs und Ensemblemitglied im Tanztheater Wuppertal und Jaro Spring Vinarsky aus der Slowakei zeigen ganz unterschiedliche Stücke. Sie präsentieren damit, wie vielfältig und spannend Soloabende im zeitgenössischen Tanz sein können.

Am 13. März bringt der Bonner Regisseur Volker Maria Engel einen Klassiker der dystopischen Literatur zur Premiere: Fahrenheit 451. 60 Jahre nach der Erstveröffentlichung des Buches hat die heutige Realität die damals geschilderte düstere Zukunft längst überholt. Um so neugieriger können wir auf die Umsetzung des Stoffes sein. Die Produktion entsteht in Kooperation zwischen der Brotfabrik, dem Theater Bonn und dem Ensemble Volkstheater.

Ebenfalls im März, am 21.03., hat das neue Tanztheaterstück von Karel Vanek Premiere. Der Titel „Tanzhuren“ verrät schon einiges vom Inhalt. Das international besetzte Ensemble mit Tänzerinnen aus Deutschland, Malaysia und Tschechien stellt sich die Frage: „Was sind wir alle bereit für Geld zu tun?“ und berichtet aus seinen individuellen Erfahrungen von Lebens- und Überlebensstrategien als professionelle Künstlerinnen.

Tänzerisch geht es weiter mit tanznrw13. Das biennal ausgerichtete Festival zeigt vom 27. April bis 7. Mai aktuelle Strömungen im zeitgenössischen Tanz in NRW und findet neben Bonn in sieben weiteren Städten statt. In Bonn werden die Kammerspiele, das Theater im Ballsaal und die Brotfabrik Stücke im Rahmen des Festivals zeigen. Das Gesamtprogramm ist ab Februar online.

Nach so viel Tanz wird es im Mai musikalisch. Das Jazzfest findet zum vierten Mal in Bonn statt und macht am 5. Mai in der Brotfabrik Station. In einem Doppelprogramm sind Gunnar Plümer und Matthias Nadolny sowie die Expressway Sketches bei uns zu Gast.

Nach dem Jazzfest können wir dann noch mal kurz durchatmen bevor es mit dem größten Projekt der Spielzeit los geht: „Westwind – 29. Kinder- und Jugendtheatertreffen NRW“ findet vom 16. – 22. Juni in der Brotfabrik statt. Einmal im Jahr treffen sich die Kinder- und Jugendtheater aus NRW zum Austausch und um ihre neuen Stücke zu präsentieren. 41 Bühnen haben sich in diesem Jahr beworben, eine Fachjury wird die besten Stücke auswählen, die dann im Rahmen des Festivals dem breiten Publikum präsentiert werden. Zusätzlich werden einige internationale Gastspiele eingeladen und für das Fachpublikum wird es Vorträge, Diskussionsrunden und Workshops geben.

Außerdem stehen bis zum Sommer noch an: Premieren des Neuen Ensemble Bonn, unserer Oldies vom Theater UHU (unter hundert), der spanischsprachigen Theatergruppe La ClinicA und der Sommerproduktion der BUSC. Und dann gibt es wieder die Aktion „Kunst ohne Strom – aber draußen im Grünen“ und die wird dieses Jahr noch größer und schöner und länger als im letzten Jahr, mehr dazu demnächst an dieser Stelle…

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