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2. Bonner Klezmertage

Früher Vogel fäng den Wurm – am Sonntag geht es schon zum Frühstück los

Ein Klezmerbrunch ist nichts traditionelles, aber bei uns hat er Tradition. Wer früh aufsteht, soll auch belohnt werden und dies nicht nur mit einem reichhaltigen Mahl, sondern auch mit guter Musik. Letztes Jahr waren ein Schwerpunkt des Festivals Bands aus der Region. Daran knüpft das Vormittagsprogramm an, wenn es nach dem Brunchen zum Klezmer Duo “if” geht. Unter diesem sicher kürzesten Klezmernamen verbirgt sich ein Duo um das Klezmerwunderkind Franziska Seehausen, ihres Zeichens Bonnerin und in zartem Alter schon ehrgeizige Globetrotterin in Sachen Klezmer. Frisch zurückgekehrt von den Aufnahmen zu ihrer ersten Solo-CD, die sie gleich mit namhaften Musikern in New York bewerkstelligte, stellt sie Programm in ihrer Heimatstadt vor.

Mit dabei ist der Irrwisch der Szene Ilya Shneyveys aus Riga, der bei den ersten Bonner Klezmertagen schon mehrfach als Gast zu sehen war. Überhaupt ist er wie der Igel aus Grimm’s Märchen, der egal, wo man hinkommt, sagt :”Ich bin schon da!”

Ein reizvolles Duo – hier der mit allen Klezmerwassern gewaschene Litauer am Akkordeon, dort die aufstrebende Bonnerin Klarinettistin, die für ihre musikalische Leidenschaft unlängst zum “Klezmerstar 2012” auf dem Moskauer Festival gekürt wurde.

Traditionelle Klezmermusik, tanzbar und zum Nachsinnen auf kammermusikalischem Niveau, ein Morgen für Feinschmecker – in jeder Hinsicht.

Ein Gastbeitrag von Georg Brinkmann

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