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Unser Blog macht Pause

Als wir mit unserem Blog vor gut einem Jahr gestartet sind, war die Idee, über Hintergründe zu berichten, Abläufe hinter den Kulissen zu zeigen, Einblicke in Theaterproduktionen zu bieten, aus unserem Arbeitsalltag zu berichten und ergänzende Informationen zu unseren Veranstaltungen anzubieten.

Es gab eine Artikelserie zu den Bonner Klezmertagen, Interviews, Bilder und Charaktervorstellungen zu „Fahrenheit 451“ und Beiträge zu Blogparaden. Trotzdem wurde unser Blog nie wirklich lebendig. Warum? Zuerst liegt es sicher an zu wenig Zeit. Den gesamten Bühnenbetrieb von Planung über Orga, Vermarktung, technischer Einrichtung und Durchführung von über 200 Veranstaltungen im Jahr mit vier Teilzeitstellen zu stemmen ist ein Kraftakt. Oft bleibt keine Zeit mehr über die Standards hinaus Dinge zu tun.

Den Künstlern, die bei uns arbeiten und auftreten geht es ähnlich. Sie sind mit ihren künstlerischen Prozessen ganz ausgelastet. Hier kommt noch hinzu, dass viele Künstler vor der Premiere noch nichts öffentlich zeigen wollen, was verständlich ist. Auch die Skepsis vor den „neuen“ Medien ist gerade in der Theaterszene noch immer überraschend groß. Zur Zeit also schlechte Voraussetzungen für guten Content.

Von der Idee eines Blogs sind wir nach wie vor überzeugt und vielleicht geht es ja irgendwann weiter, daher geht es auch nicht ganz vom Netz sondern macht bis auf weiteres…

Pause

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Sommerpause :-)

Start_Sommerpause
Wir machen Sommerpause. Der Theatersaal ist abgeschlossen und es ist ganz still im Haus. Das Team ist verreist oder widmet sich eigenen Projekten. Absolute Entspannung, nix los… Nix los? Das stimmt nicht ganz, denn so ganz ohne Programm und Kultur können Theaterleute auch in der Sommerpause nicht. Unser Projekt “Kunst ohne Strom” läuft natürlich weiter.
Und am 15. September geht es dann auch auf der Bühne wieder los.

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Nachwuchsjournalisten für Festivalzeitung gesucht!

Basic CMYKNur noch vier Wochen, dann ist es so weit: WESTWIND – das 29. Theaterfestival NRW für junges Publikum startet. 10 aktuelle herausragende, von einer Fachjury ausgewählte Stücke aus NRW, 5 internationale Produktionen sowie 3 Hausproduktionen stehen vom 16. bis 21. Juni auf dem Programm.

Über die vielen spannenden Ereignisse vor, hinter und auf der Bühne wird die tägliche Festivalzeitung informieren. Damit die möglichst gut gefüllt wird und über alles, was passiert auch berichtet werden kann, suchen wir junge Nachwuchsjournalistinnen und –journalisten, die unser Team bereichern und unterstützen.

Voraussetzungen:

  • Du bist Schülerin / Schüler oder Studentin / Student
  • Du schreibst gerne
  • Du hast Lust auf Theater
  • Du solltest möglichst während der gesamten Festivalwoche Zeit haben

 Aufgaben:

  • redaktionelle Mitarbeit an der täglichen Festivalzeitung
  • Artikel verfassen
  • Hintergrundberichte schreiben
  • Recherchen
  • Fotos machen
  • Interviews führen

Bezahlung:

  • Fahrtkosten
  • Verpflegung
  • Theater schauen

Interesse? Dann melde Dich unter presse@brotfabrik-theater.de

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Blogparade: Digital im Theatersaal

Über livekritik.de hat Karin Janner zu einer Blogparade aufgerufen. Eine Blogparade ist eine Sammlung von Artikeln zu einem bestimmten Thema. In dieser hier geht es um die Frage: Via Smartphone live aus einer Kulturveranstaltung berichten – gut oder schlecht?

Persönlich lebe ich schon seit einigen Jahren in und mit den sozialen Medien und empfinde das als große Bereicherung, als Erweiterung des Horizonts und als wichtigste Informationsquelle zu vielen Themen. Wenn ich aber mit meiner Begeisterung für Facebook, Blogs, Twitter und Co. bei uns in der Brotfabrik Kampagnen oder Events vorschlage, stoße ich immer noch bei einem Teil der Künstler und auch bei Teilen des Publikums auf Skepsis oder gar Ablehnung, und bin immer wieder überrascht, wie konservativ in dieser Beziehung doch viele Theatermenschen sind.

Andere Bereiche sind da schon weiter. In der Mode beispielsweise wurden die ersten Blogger vor Jahren auch noch misstrauisch beäugt, inzwischen sitzen sie bei den großen Schauen in der ersten Reihe, es gibt zahllose Events für Modeblogger, ihr Urteil hat in der Szene Gewicht und viele, die sich für Mode interessieren lesen heute lieber Blogs, als in der Vogue zu blättern.

In der Kultur im engeren Sinne zeigen die Museen durch Apps, QR-Codes, Veranstaltungen wie Tweetups etc. wie groß der Mehrwert durch den Einsatz von Social Media sein kann. Interessierte brauchen nur ihr Smartphone zu zücken und erhalten direkt Hintergrundinfos und ergänzendes Material zum gerade Gesehenen, haben umfassendes und aktuelles Material um sich auf einen Ausstellungsbesuch vorzubereiten oder können sich auch, falls ihnen der Besuch vor Ort nicht möglich ist, einen Endruck verschaffen, indem sie z, B. einem Tweetup folgen.

Zurück zum Theater und zur Ausgangsfrage: via Smartphone live aus dem Theater berichten? Meine Antwort ist ganz klar: Ja! Los! Machen!

Die Rahmenbedingungen, in denen wir meistens Theater schauen, im dunklen Raum schweigend nebeneinander sitzend, sind typisch für das 20. Jahrhundert. In früheren Zeiten war Theater anders und auch in Zukunft wird es anders sein. Theater ist ein gemeinschaftliches Erlebnis über das man sich austauschen möchte und wenn man sich direkt über Twitter mit anderen Zuschauern im Saal und am Stück interessierten Menschen die gerade woanders sind austauschen kann, ist das doch wunderbar. Es entsteht quasi ein Echtzeit-Publikumsgespräch unter den Anwesenden und potenzielles Publikum kann sich durch die Liveberichte einen Eindruck über das Stück verschaffen und bei Interesse eine der nächsten Vorstellungen besuchen.

Klar, Rücksicht ist ganz wichtig, weder sollen andere Zuschauer, noch Schauspieler durch Lichtsignale und Sounds aus dem Publikum irritiert oder gestört werden, also sollte es Plätze speziell für Smartphone- und Tabletnutzer geben.

Über das Liveerlebnis hinaus sehe ich gerade für kleine und / oder freie Theater in Social Media viele Chancen und Möglichkeiten. Aufwändige Programmhefte und Theatermagazine zu produzieren fällt aufgrund schmaler Budgets weg was in der Vergangenheit hieß, der Zuschauer bekommt kaum Hintergrundinformationen zum Stück. Das ist jetzt anders. Man kann Texte zum Stück online stellen, Videointerviews oder „Ask the director“ – Fragestunden auf Facebook oder Twitter mit dem Regisseur anbieten, Twitterer, Blogger und Livekritiker zu Proben einladen und vieles mehr.

Bis die Theaterlandschaft da ist, wo jetzt schon viele Museen sind, wird es sicher noch etwas dauern. Social Media ist auch kein Garant für schnellen Erfolg. Bis Nutzerzahlen über die Wahrnehmnungsgrenze steigen und Feedback von den Nutzern kommt, muss man Geduld haben. Aber meiner Ansicht und Erfahrung nach lohnt es sich in jedem Fall, diesen Weg zu gehen. Ich kann mir gut vorstellen bald auch bei uns ein Tweetup zu versuchen.

Ulrike Dümpelmann

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Name: Faber, – 3463

Beruf: ehemaliger Literaturprofessor
(Berufsverbot)Faber_kl

Profil:

Des Buchbesitzes verdächtigt

Bei Razzia aufgefallen, Subjekt verlässt Haus seitdem nicht mehr

Steht unter Beobachtung

– Kategorie ORANGE -

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Name: Bowles, Anna – 3458

Beruf: -Bowles_kl

Profil:

Nachbarin von Mildred Montag

Zweifache Witwe

Zum dritten Mal verheiratet mit Düsenbomber-Pilot Major Bowles (derzeit im Kriegseinsatz)

Kinderlos (zahlreiche Abtreibungen)

Informantin im Fall Guy Montag

– Kategorie GRÜN -